Was ist Meditation
Eintauchen in die Tiefe des eigenen Wesens, mit voller Präsenz des eigenen Bewusstseins, das ist Meditation. Es ist wie ein Tauchgang unter Wasser, in einem Meer, wo man statt Fische und andere Meereslebewesen die eigenen Gedanken sieht, welche da frei umherschweben. Auch die Gefühlswolken können wahrgenommen werden. Dabei ist es sehr wichtig, ein unbeteiligter Beobachter zu bleiben. Es ist wie ein Film, welcher sich vor unseren inneren Augen abspielt, aber wir sitzen davor und werden von den Geschehnissen auf der Leinwand nicht betroffen.
Was, wenn man sich trotzdem in irgendwelche Gedanken- oder Gefühlsstrudel verwickeln liess?
Ja, so etwas kann oft passieren. Dann, sobald man so etwas bemerkt, ist es wichtig, wieder in die Rolle des unbeteiligten Beobachters zurückzukehren.
Nach vielen solchen «Tauchgängen» lernt man, welche von diesen eigenen Gedanken- und Gefühlsströmen eine aufbauende Wirkung auf unser inneres Wesen haben und welche eher destruktiv sind. Dementsprechend können wir unsere Lebensenergie effizienter lenken.
Auch gewisse verborgene Schätze können gefunden werden, wie schlummernde Fähigkeiten in uns, welche bisher im Verborgenen blieben und noch nie in Erscheinung getreten sind. Schon rein die Tatsache, dass so etwas wahrgenommen wurde, setzt den Prozess zu seiner Entfaltung in Gang.
Verlauf der Meditation über Zeit
Phase 1)

"So viele Gedanken um wirbelnde Gefühlen..."
Phase 2)

"Jetzt ist alles viel ruhiger, aber siehe da! Wow, diese Strukturen waren mir bisher unbekannt..."
Phase 3)

"... eine neue Welt eröffnet sich vor meinen inneren Augen!"